Matthias Koernich

Erfolgreicher Film im Netz …

 

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Mit weit über einer Million abrufen in wenigen Tagen alleine im WDR You Tube Kanal ist der Film “Fußballfloskeln einmal wörtlich genommen”  aus der „Sendung mit der Maus“ ein großer Erfolg im Netz. Auch, wenn es kein hundertprozentig geplanter Erfolg war, wie das Regie-Duo Datenstrudel Jakob Hüfner und Jan Hintzer bei w&u im Interview erzählten:

Mit weit über einer Million abrufen in wenigen Tagen alleine im WDR You Tube Kanal ist der Film “Fußballfloskeln einmal wörtlich genommen”  aus der „Sendung mit der Maus“ ein großer Erfolg im Netz. Auch, wenn es kein hundertprozentig geplanter Erfolg war, wie das Regie-Duo Datenstrudel Jakob Hüfner und Jan Hintzer bei w&u im Interview erzählten:

Mit weit über einer Million abrufen in wenigen Tagen alleine im WDR You Tube Kanal ist der Film “Fußballfloskeln einmal wörtlich genommen”  aus der „Sendung mit der Maus“ ein großer Erfolg im Netz. Auch, wenn es kein hundertprozentig geplanter Erfolg war, wie das Regie-Duo Datenstrudel Jakob Hüfner und Jan Hintzer bei w&u im Interview erzählten:

„Obwohl der Film der Redaktion gefiel und auch im näheren Umfeld der Film sehr gut ankam, erwarteten wir eigentlich nur, dass der Film im Rahmen seiner TV-Auswertung gesendet wird.“

Das gesamte Interview auf w&v.

Die Redaktion hatte zwar von Beginn an vorgesehen, den Film über die Sendung hinaus auch auf You Tube und anderen Plattformen zu verbreiten, aber mit einem so großen Erfolg konnte man nicht rechnen. Trotzdem lassen sich Kriterien ableiten, die den Erfolg begünstigt haben:

  • Optimale Verbreitungsvoraussetzungen: Der Film war von Beginn an recht gut auffindbar. Insbesondere die You Tube Verbreitung auf dem WDR Kanal ermöglichte eine über die Community der Sendung hinausreichende Verbreitung. Aber auch auf den Plattformen der Sendung- zunächst in der Sendung selbst, dann auf der Website, bei Twitter und Facebook-  war der Film zu finden. Sowohl die Community der „Sendung mit der Maus“ , wie auch die Fußballcommunity (die bezogen auf die Einschaltquote bei fast 30 Millionen liegt) waren darüber hinaus ein gesunder Nährboden für die Verbreitung.
  • Nachhaltigkeit: Der zunehmende Erfolg des Films wurde im sozialen Netz mit einem Dank an die Community gepostet: 500.000 Abrufe, 1.000.000 Abrufe …. Teilweise wurden die Erfolgsmeldungen häufiger geteilt, als der erste Post. Mit zunehmendem Erfolg fand auch weitere Medienberichterstattung über den Film statt, was die Klicks weiter ansteigen ließ.
  • Aktualität/ Timing: Der Film nimmt Bezug auf ein aktuelles Ereignis mit nachrichtlicher Relevanz: die Fußballweltmeisterschaft. Aber das Timing spielte dabei auch eine Rolle: Der Film wurde zu einem Zeitpunkt gezeigt, zu dem die erste Welle der Berichterstattung um die WM abebbte.
  • Neue Perspektive: Der Film entzieht sich dem Mainstream der aktuellen Berichte, tritt einen Schritt zurück und blickt aus einer ganz anderen Perspektive auf das aktuelle Ereignis.
  • Gesprächswertig: Die Inhalte des Films laden dazu ein, sich darüber auszutauschen. Wie ein guter Witz können Passagen kolportiert werden. Das hat auch einen Effekt für jemanden, der es noch nicht kennt. Er hört eine Episode, und weiß das der Film noch mehr bereit hält, deshalb wird er ihn selbst anschauen. Das ist wiederum möglich, weil er leicht verfügbar ist.
  • Anknüpfen an Bekanntes: Der Film greift etwas auf, was nicht neu ist. Variiert wird die Darstellung. D.h. am Fußballstammtisch, auf dem Schulhof, bei Grillfesten haben sich schon viele Leute über die Sprache der Fußballkommentatoren lustig gemacht, indem sie wörtlich genommen werden.
  • Dramaturgie: Der Film erzählt eine Geschichte! Es ist keine additive Aneinanderreihung der Floskeln, sondern sie sind eingebettet in das fiktionale Endspiel Brasilien-Deutschland.

© Matthias Körnich 2014

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