Matthias Koernich
Musikbox © Matthias Körnich 2013

Digital Marketing Songs

Mit ein paar Songs lassen sich Grundlagen des digitalen Marketings (SWOT, SMART, digitales Branding, Costumer Journey, FMOT …) beschreiben.

Where Do I go? (Hair)

SWOT-Analyse für längerfristige Ziele

Welches Ziel hast du? Bevor du Energie und Ressourcen in digitales Marketing investiert, ist es wichtig, dein Ziel zu definieren. Es ist dabei eng mit den Zielen des Unternehmens, der Organisation oder von dir selbst verbunden. Insofern ist digitales Marketing ein strategische Entscheidung. Ein bewährtes Werkzeug, mit dem du strategische Ziele entwickeln kannst ist die SWOT-Analyse. Mit ihrer Hilfe werden längerfristige Ziele definiert. SWOT ist ein Akronym aus den englischen Begriffen: Strengths – Weaknesses – Opportunities – Threats. Zunächst arbeitest du interne Stärken (strengths) und Schwächen (weaknesses) sowie externe Möglichkeiten (oportunities) und Gefahren (threats) heraus. Im nächsten Schritt stellst du die Frage, wie Schwächen zu Stärken und Gefahren zu Möglichkeiten werden können.

SWOT-Matrix auf Englisch.
Swot-Analyse. https://commons.m.wikimedia.org/wiki/User:Xhienne/Uploads

Mit Hilfe von SWOT kannst du die Zielgruppe herausarbeiten, Markenbotschaften und Werte definieren und die Markenpräsenz in relevanten Netzwerken entwickeln.

SMART-Analyse für konkrete Projekte

Während SWOT sich eher für übergreifende, längerfristige Strategien eignet, eignet sich SMART für kurzfristigere Strategie und spezifische Ziele. Auch SMART ist ein Akronym, diesmal aus den englischen Wörtern: Specific (spezifisch) – Measureable (messbar) -Achieveable (erreichbar) – Time framed (zeitgebunden). Mit SMART entwickelst du mit den zugrundeliegenden Zielen der Organisation verknüpfte Ziele. Diese sind ein spezifische Ziele, die ein messbares Ergebnis haben und in einem vorher bestimmten Zeitrahmen erreichbar sind.

SMART-Analyse-Grafik
SMART-Analyse-Grafik.

Mit SMART kannst du  z.B. Kampagnen in Netzwerken planen, um mit der Zielgruppe/ Community in Kontakt zu treten. Du kannst das Engagement und den Erfolg messen, um aus gemachten Fehlern zu lernen.

I Am What I Am – My Own Special Creation (Gloria Gaynor)

Digitales Branding steigert Markenwert

Digitales Branding (Markenbildung) ist ein wichtiger Bestandteil im digitalen Marketing. Dadurch lässt sich der Wert einer Marke steigern. Um wahrgenommen zu werden, muss sie unterscheidbar, glaubwürdig und erinnerbar sein. Es ist wichtig, dass die Marke auf unterschiedlichen Plattformen konsistent kommuniziert. Ein Marke muss gelebt werden, wenn sie nachhaltig funktionieren soll. Markenbildung beschränkt sich nicht auf Produkte. Um beispielsweise Karrierechancen zu erhöhen, kann eine Marke, um die eigene Person gebildet werden

Die Reise des Kunden

Wanna Be – Tell Me What You Want, What You Really, Really Want (Spice Girls)

Die Customer Journey (Reise des Verbrauchers) fasst die Summe der Erfahrungen zusammen, die ein Kunde macht, wenn er mit einem Unternehmen bzw. einer Marke interagiert. Durch die Online Medien hat sich dabei etwas neues ergeben. Ich kann mich fast überall und zu jeder Zeit informieren. Google erkennt darin eine „neue“ Etappe innerhalb der Customer Journey und nennt sie ZMOT (Zero Moment Of Truth/ „Null“ Moment der Wahrheit).

Zero Moment of Truth

Der erste Moment (First Moment of Truth) ist der Zeitpunkt, zu dem sich ein Kunde für ein Produkt entscheidet. Der zweite Moment (Second Moment of Truth) beschreibt den Zeitpunkt, in dem der Kunde seine Erfahrung mit dem Produkt macht. Im Gegensatz zu diesen Momenten weiß der Anbieter zum ZMOT nichts von seinem potenziellen Kunden.  Es ist der Zeitpunkt in dem über ein Produkt oder Service recherchiert wird.

Mit Hilfe einer digitalen Marketing Strategie lässt sich der ZMOT jedoch beeinflussen. Dazu musst du herausfinden was deine potenziellen Kunden suchen, um es ihnen im nächsten Schritt anzubieten. Wenn es dir gelingt genau zuzuhören, lässt sich das Marketing schon in die Produktentwicklung einbeziehen.

Erfolg verdienen statt kaufen

Can’t bye Me Love (Beatles)

Lange Zeit wurde ein Produkt über lineare Kanäle wie Plakate, Fernsehen, Zeitschriften oder Zeitungen in einer Ein-Weg-Kommunikation-Situation beworben. Durch die Möglichkeiten der digitalen Medien hat sich daraus eine Kommunikation über unzählige Kanäle entwickelt. Wenn klassische Werbung genutzt wird, weiß der Nutzer, dass es gekaufte Aufmerksamkeit ist, die ihn überreden soll. Aber lässt sich „Liebe“ kaufen? Auf den zahlreichen Plattformen ist es wichtig sich als Marke Glaubwürdigkeit zu erwerben. Das gelingt durch authentisches Engagement. Im Ergebnis ist dieser erworbene Status nachhaltiger. Ein oberer Platz in den organischen Suchergebnissen von Google ist in der Regel wertvoller, als eine gekaufte Google Werbung.

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