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		<title>Wenn Dramaturgie persönlich wird</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Matthias Körnich]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 May 2026 13:04:28 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich glaube nicht, dass man Geschichten nur verstehen kann, wenn man sie analysiert. Irgendwann muss man sie auch erzählen. Für mich gehört beides zusammen – das Durchdenken von Strukturen und das eigene Produzieren. Theorie und Praxis nicht als Gegensatz, sondern als Wechselspiel. Was ich in meiner Arbeit über Dramaturgie, Marken und Zielgruppen denke, forme ich [&#8230;]]]></description>
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<p>Ich glaube nicht, dass man Geschichten nur verstehen kann, wenn man sie analysiert. Irgendwann muss man sie auch erzählen. Für mich gehört beides zusammen – das Durchdenken von Strukturen und das eigene Produzieren. Theorie und Praxis nicht als Gegensatz, sondern als Wechselspiel. Was ich in meiner Arbeit über Dramaturgie, Marken und Zielgruppen denke, forme ich in Texten. Was ich in eigenen Projekten erlebe, schärft wiederum das Denken.</p>



<p>Und manchmal stellt sich dabei eine Frage, die ich in meiner professionellen Arbeit nicht beantworten kann. Die ich nur erzählen kann.</p>



<p>Eine solche Frage hat mich länger beschäftigt: </p>



<h4 class="wp-block-heading">Was passiert mit Menschen, die aufgehört haben zu funktionieren – aber es noch nicht wissen?</h4>



<p>Diese Frage ist nicht abstrakt. Sie sitzt in Redaktionen, in Probenräumen, in der Straßenbahn. Erschöpfung ist kein Randphänomen. Sie ist meistens still.</p>



<p>Ich habe eine Novelle geschrieben, die versucht, genau diese Stille zu zeigen. Nicht zu erklären. Nicht aufzulösen. Nur zu zeigen.</p>



<p><em>Durchsichtig</em>&nbsp;erzählt von drei Menschen: einem Theaterdramaturgen, einer Songwriterin und einer Teenagerin. Alle drei funktionieren – bis sie es nicht mehr tun. Was danach kommt, ist keine Heldenreise. Es ist etwas Kleineres und vielleicht Ehrlicheres: der Moment, in dem jemand aufhört so zu tun als ob.</p>



<p>Was mich beim Schreiben überrascht hat: Dramaturgie ist nicht nur ein Handwerk für Serien und Formate. Sie ist eine Art zu denken. Figuren brauchen Widerstand, um sich zu zeigen. Geschichten brauchen Lücken, damit der Leser eintreten kann. Und manchmal ist das Weglassen mächtiger als das Erklären.</p>



<p>Das gilt für einen Kinderfilm. Es gilt für eine Novelle. Und es gilt, glaube ich, auch für die Art wie wir über Erschöpfung, Kreativität und Wandel sprechen – in Organisationen, in Medien, im eigenen Leben.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p> </p>
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